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"drehen in
richtung Zukunft“

Gaëtan Carron, der seit 2017 im Weingut arbeitet, steht heute kurz davor, das Unternehmen seiner Schwiegerfamilie zu übernehmen und damit eine tief in Leytron verwurzelte Weingeschichte fortzusetzen. Im Laufe der Jahre, die er im Weingut Gilbert Devayes verbracht hat, konnte er das familiäre Know-how, die grundlegenden Werte und die Qualitätsansprüche, die den Ruf des Weinguts geprägt haben, verinnerlichen. Diese Übernahme erfolgt mit dem klaren Ziel der Kontinuität: die Identität der Weine zu bewahren und gleichzeitig das Weingut in die Zukunft zu begleiten. Engagiert für eine Weinbauweise, die näher am Menschen und respektvoll gegenüber der Natur ist, beabsichtigt Gaëtan Carron, die begonnene Arbeit mit Sensibilität und Überzeugung fortzusetzen. Sein Engagement für nachhaltige Anbaumethoden spiegelt den Respekt vor dem Terroir und den Generationen wider, die es vor ihm kultiviert haben. Dank dieses Übergangs, getragen von Vertrauen und Leidenschaft, wird das Weingut Gilbert Devayes weiterhin außergewöhnliche Weine im Herzen des Weinbergs von Leytron kreieren, in Treue zu seinem familiären Erbe und mit Offenheit für die Herausforderungen von morgen.

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Gaëtan

Foto von Gilbert und Gaëtan

Gilbert & Gaëtan

die übertragung

Nach Jahren der Entwicklung und Modernisierung unter der Leitung von Gilbert Devayes tritt das Anwesen in eine wesentliche Phase ein: die der Übertragung und der gemeinsamen Arbeit. Aus einer Winzerfamilie stammend, wählt Gaëtan Carron zunächst einen anderen beruflichen Weg. Ausgebildet in industrieller Instandhaltung, mit Kenntnissen in Mechanik und Elektrik, erwirbt er anschließend ein Fachzertifikat für Seilbahnbetrieb und übernimmt die Leitung eines Skigebiets. Diese Erfahrung bringt ihm Strenge, Verantwortungsbewusstsein, Teamführung und technische Beherrschung. Getrieben von dem Wunsch, zu seinen Wurzeln zurückzukehren, beschließt er, sich im Weingut seiner Schwiegerfamilie zu engagieren. Bereits 2017 verstärkt er schrittweise sein Engagement und beginnt 2018 seine Weinausbildung, wodurch er einen langfristigen Übergang einleitet. Diese schrittweise Zusammenarbeit ermöglicht eine echte Übertragung des Know-hows von Gilbert, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Aber über die technischen Aspekte hinaus bietet dieser lange Übergang Gaëtan die Zeit, die Kundschaft kennenzulernen und die im Laufe der Jahre mit den Partnern, Lieferanten und Mitarbeitern des Anwesens geknüpften Vertrauensbande zu pflegen und zu stärken.

„zwischen Tradition und Erneuerung“

Beim Tod seines Vaters im Jahr 1998 übernimmt Gilbert das Anwesen, indem er den Betrieb von seiner Mutter und seinen beiden Schwestern kauft. Er führt dann zwischen 2001 und 2006 umfangreiche Renovierungen durch, modernisiert die Infrastrukturen und verleiht dem Weinkeller neuen Schwung. Anschließend entwickelt er den Weinberg durch den Erwerb von Parzellen in den besten Lagen von Leytron, führt eine angepasste Mechanisierung ein und investiert kontinuierlich in leistungsstarke Geräte, um die Qualität der Weine weiter zu steigern. In dieser Entwicklung konnte Gilbert vor allem auf die unerschütterliche Unterstützung seiner Ehefrau, Emmanuelle Devayes, zählen. An seiner Seite in entscheidenden Momenten sowie im Alltag präsent, spielte sie eine wesentliche Rolle bei der Stabilität und Entwicklung des Anwesens. Ihr Engagement, ihr Vertrauen und ihre ständige Präsenz waren ein wahrer Pfeiler beim Aufbau und Erfolg dieses Familienunternehmens. Seit 1987 profitiert Gilbert auch von der Treue und dem wertvollen Engagement von Vasco, einem emblematischen Mitarbeiter des Unternehmens. Im Laufe der Jahre ist er zu einer Säule des Unternehmens geworden. Heute steht er an der Spitze des Weinbauteams und sorgt mit Strenge und Leidenschaft für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten in den Weinbergen. Seine Erfahrung im Gelände und seine Verbundenheit mit dem Weingut tragen maßgeblich zum reibungslosen Betrieb und zur Stabilität des Unternehmens bei. Gemeinsam, umgeben von diesen wesentlichen Unterstützungen, konnte Gilbert den Weinkeller im Geiste von Vertrauen, Respekt und gut gemachter Arbeit wachsen lassen, Werte, die jede Ernte weiterhin leiten.

Emmanuelle, Gilbert, Luis und Vasco

Die Geschichte unseres Anwesens beginnt mit Ulrich Devayes, genannt „Riquet“, einem überzeugten Mann und leidenschaftlichen Liebhaber seines Landes. 1959 bringt er seine ersten Flaschen auf den Markt. Zu dieser Zeit teilt das Unternehmen seine Aktivitäten zwischen der Produktion von Äpfeln und Birnen sowie dem Weinbau auf, was auf eine solide landwirtschaftliche Verankerung hinweist. 1978, überzeugt von der Legitimität der Dôle Blanche, einem Rosé aus Pinot und Gamay, führt er einen Rechtsstreit, um die Bezeichnung „Dôle Blanche AOC Wallis“ in die Verordnung über Wein und Weinbau des Wallis aufzunehmen. Angesichts des Widerstands des kantonalen Labors, das der Meinung ist, dass diese Bezeichnung den Verbraucher irreführen könnte, beginnt ein langwieriges Verfahren. 1981 gewinnt Ulrich den Fall vor dem Bundesgericht. Nach dieser Mediendebatte nimmt der Weinkeller den Namen „Cave La Dôle Blanche“ an und bekräftigt damit die Identität des Weins, den er mit Entschlossenheit verteidigt hat. Bei seinem Tod im Jahr 1998 übergibt er das Unternehmen an seinen Sohn Gilbert, der seit 1980 im Betrieb tätig ist und heute das Werk und die Werte seines Vaters fortführt.

Foto von Ulrich Devayes

Riquet

Ulrich Devayes

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